Ab jetzt geht es an das Innere

30. Oktober 2026
Beim Schulhaus Pestalozzi werden in den kommenden Monaten von aussen kaum Veränderungen zu sehen sein. Im Inneren hingegen wird gearbeitet. Im Zentrum steht die aufwendige Schadstoffsanierung. Und: Das Provisorium ist eingerichtet und der Unterricht dort hat bereits begonnen.

Von Mauro Truttmann

Das Provisorium ist mittlerweile fertig eingerichtet. Die Stromversorgung und die sanitären Anlagen sind installiert, zudem wurde eine Wärmepumpe mon­tiert, über welche die Beheizung des Ge­bäudes erfolgt. Die bereits vorhandenen Heizkörper bleiben zwar eingebaut, wer­den jedoch nicht genutzt. Da das Provi­sorium nach Abschluss der Bauarbeiten zurückgegeben wird, werden sie nicht entfernt und können bei einer späteren Verwendung der Container wieder zum Einsatz kommen.

Zusätzlich wurde ein Vordach ange­bracht. Damit steht den Schülerinnen und Schülern auch bei Regen ein ge­schützter Aus senbereich zur Verfügung. Kurz vor den Herbstferien erfolgte der Umzug. Mit der Hilfe eines Schrägauf­zugs konnten die Zügelarbeiten effizient durchgeführt und auch rechtzeitig abge­schlossen werden. Ebenfalls einen neuen Standort erhalten hat das Didaktische Zentrum (DZ). Während der Bauzeit ist es im Spritzenhaus untergebracht.

In den Herbstferien wurde zudem die Passerelle beim Pestalozzi abgebaut und nicht mehr benötigtes Material entsorgt. Nach den Ferien startete schliesslich der Unterricht im Provisorium. Für Schüle­rinnen und Schüler sowie die Lehrperso­nen bedeutet dies zunächst eine Umge­wöhnung an die neue Umgebung.

Schadstoffsanierung im Fokus
Während im Provisorium wieder Schul­alltag herrscht, steht im Schulhaus Pestalozzi in den nächsten Monaten die Schadstoffsanierung im Vordergrund. Für die Sanierung werden die einzelnen Räume luftdicht abgeschottet und un­ter Unterdruck gesetzt. Anschliessend wird der Boden geöffnet. Darunter befindet sich ein naphthalinhaltiger Unterlagsboden, der ausgebaut und fachgerecht entsorgt werden muss. Vor den späteren Rückbauarbeiten werden zudem asbesthaltige Fugen saniert.

Diese Arbeiten dauern voraussichtlich bis Januar 2027. Erst danach können die eigentlichen Rückbauarbeiten beginnen – und damit werden die Bauarbeiten auch akustisch deutlicher wahrnehm­bar sein. Trotz der laufenden Sanierung bleibt der Zugang zum Pestalozzi-Saal jederzeit gewährleistet. Dieser wird während der Bau zeit als Werkraum genutzt. Auch der Singsaal steht noch rund ein Jahr zur Verfügung. Bei der Turnhalle beginnen die Bauarbeiten voraussichtlich im Som­mer 2027.

Das DZ ist im Spritzenhaus untergebracht. (Bild: Mauro Truttmann)
Das DZ ist im Spritzenhaus untergebracht. (Bild: Mauro Truttmann)