Die Ruhe vor dem Pestalozzi-Baustart
von Mauro Truttmann
Auf dem Schulgelände Pestalozzi sind noch keine Lastwagen, Bagger oder Kräne zu sehen, und doch läuft die Gesamterneuerung des Oberstufenzentrums bereits auf Hochtouren. Im Hintergrund werden weitere wichtige Entscheidungen getroffen. So konnten die Arbeiten für die Baupiste und für das Provisorium bereits vergeben werden. Das Provisorium wird hinter der Turnhalle aufgestellt. Auf dem Rasenplatz befindet sich dann der Installationsplatz mit Umschlagplätzen, Materiallager und Baubaracken. «Der Zugang zu den Provisorien ist über den Pestalozzi-Weg, den Parkplatz sowie entlang des Schwimmbads möglich», sagt Hubert Rüttimann, immobilienverantwortlicher Gemeinderat. Ebenso werden laufend Ausschreibungen gemacht und erste Offerten geöffnet. «Es ist erfreulich, dass die Provisorien günstiger sind, als im Kostenvoranschlag angenommen», ergänzt Hubert Rüttimann. Auch der Prozess der Baugenehmigung ist schon in vollem Gange. Der Pestalozzi-Saal wird während der Gesamterneuerung zum Werkraum der Schule umfunktioniert. Ein Korridor zum Pestalozzi-Saal bleibt begehbar. Ansonsten ist der aktuelle Pausenplatz während des Umbaus gesperrt, dieser wird nämlich im Rahmen des Projekts umgestaltet.
Erneuerung nimmt Fahrt auf
Ende Juni werden die ersten Dinge auf der Umzugs-Checkliste abgehakt. So zieht die Schulküche ins Culinarium Alpinum und die Jurte des Naturkindergartens an ihren neuen Standort im Eichli. Ende Juni wird auch die Erschliessungsstrasse über das Lehli erstellt. Im September zieht dann das Didaktische Zentrum (DZ) um. Temporär findet es im Erdgeschoss des Spritzenhauses sein neues Zuhause. Bis zum Ende der geplanten Bauarbeiten, also voraussichtlich bis Dezember 2028, kann das Spritzenhaus deswegen nicht reserviert werden.
Der grosse Umzug
Die Schülerinnen und Schüler helfen tatkräftig mit. Seit den Osterferien misten sie aus und werden vor den Sommerferien bereits kleinere Waren zügeln. Der grosse Umzug soll Ende September, kurz vor den Herbstferien, stattfinden. Nach den Herbstferien findet der Unterricht dann vollständig in den Provisorien statt. Abgeschlossen werden die Zügelarbeiten, indem die Schülerinnen und Schüler dann ihren eigenen Stuhl ins Provisorium tragen – als sichtbaren Auftakt in eine neue Ära.