Die Freude der Jungen am Schwingsport
von Guido Infanger
Die Schwingersektion Nidwalden vereint die Gemeinden Wolfenschiessen, Dallenwil, Oberdorf, Buochs, Ennetbür-gen, Ennetmoos, Stansstad und Stans. Neben den aktiven Schwingern zählt die Sektion zurzeit über fünfzig Buben und ein Mädchen. Die Jungschwinger im Alter zwischen 6 und 15 Jahren trainieren ein- bis zweimal pro Woche im Eichli in Stans. Die Sektion verfügt über einen grossen Schwingkeller und über einen Aussenplatz, wo die sechs Trainer mit dem Nachwuchs trainieren können.
Für Martin Niederberger, einen der Verantwortlichen in der Nachwuchsarbeit, geht es vor allem darum, den Kindern die Freude am Sport zu vermitteln, und weniger um Leistung. So darf jedes Kind für sich entscheiden, an wie vielen Nachwuchsschwingfesten, die jeweils zwischen Mai und September stattfinden, es teilnehmen will.
Der Nachwuchs glänzt
Die Teilnahme an Schwingfesten ist bewusst sehr niederschwellig gestaltet. Neben tiefen Jahresbeiträgen übernimmt die Sektion auch die Startgelder an den Schwingfesten. Man verzichtet bewusst auf eine Selektion, auch darum, weil gemäss Niederberger die Kameradschaft innerhalb der Nachwuchsabteilung wichtiger ist als der kurzfristige Erfolg.
Trotzdem ist man natürlich stolz auf die Erfolge des Nachwuchses. So war das momentan einzige Mädchen, Silja Amstutz aus Büren, bei den Jungschwingern im zu Ende gehenden Jahr die Zweitbeste in ihrer Kategorie. Auch die Knaben konnten diverse Erfolge feiern. So schaute beispielsweise beim Südwestschweizerischen Nachwuchsschwingertag ein 1. Platz heraus.
Wie bei den «Grossen» gibt es an den Festen auch für den Nachwuchs Preise zu gewinnen. Neben Zweigen als Auszeichnung für die besten Schwinger gibt es je nach Charakter des Festes einen Gabentempel oder man gewinnt einen Einheitspreis.
Langjährige Sponsoren
Um alle Aufwände bewältigen zu können, ist auch die Schwingersektion Nidwalden auf Sponsoren angewiesen. «Wir sind in der glücklichen Lage, dass wir auf sehr langjährige Sponsoren zählen können, die uns in unserer Arbeit sehr unterstützen», sagt Martin Niederberger. Und wer weiss, vielleicht kommt tatsächlich einmal eine Schwingerkönigin oder ein Schwingerkönig aus Nidwalden? An mangelnder Freude am Schwingen sollte es auf jeden Fall nicht scheitern.
Weitere Informationen zum Nachwuchsschwingen findet man unter www.ssnw.chExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet..