Der Winter bringt Herausforderungen mit sich

17. Dezember 2025
Die Berge rund um Stans und die Dächer des Dorfes sind mit Schnee bedeckt, die Weihnachtsbeleuchtung sorgt für eine wunderschöne Stimmung im ganzen Dorf. Doch diese Jahreszeit bringt auch diverse Probleme mit sich – besonders wenn man sich die Baustellen anschaut.

von Mauro Truttmann

«Stans lebt!» – so lautet der Leitsatz der Gemeinde Stans. Stans lebt tatsächlich. Nebst den tollen «Stans lebt!»-Momen­ten wie beim «Platz da!» oder am «Stanser Summer» lebt Stans derzeit auch von Baustellen. Die kalte Jahreszeit bringt allerdings so einige Herausforderungen mit sich.

Sicherheit
Doch beginnen wir beim Kniri-Projekt. Bei der Knirikapelle fallen grosse Erd­verschiebungen auf. Dies, weil da die Geländemodellierung erfolgt, damit das Oberflächenwasser zum Einleitbauwerk kanalisiert werden kann. Vorerst wur­de aber erst abhumusiert, die effektive Geländemodellierung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt. Bei der Notstrasse wurden zudem Eisenbahnschwellen am westseitigen Rand angebracht. «Auf­grund der Steilheit des Strassenquer-gefälles wurden diese als Radabweiser montiert. Falls ein Auto ins Schlittern kommt, fällt es nicht über den Absatz ins Land», erklärt Projektleiter Reto Zweili.

Saubere Planung
Im Winter wird aber auch gegen den Schnee gekämpft. So musste der Win­terdienst umorganisiert werden, damit die Strassen und Wege in der Kniri möglichst sicher und rutschfest sind. Diese Änderung ist zwar mit Mehrauf­wand verbunden, lohnt sich aber sehr, wenn man das Endresultat anschaut. Der Mehraufwand entsteht, weil die Notstrasse und die «normalen» Stras­sen gepflügt und gesalzen werden müs­sen. «Das ist aber alles nicht kompli­ziert, und in absehbarer Zeit ist auch alles wieder beim Alten», sagt Florian von Rotz, Vorarbeiter Werkdienst. Der Schnee macht jedoch nicht nur dem Werkdienst zu schaffen. Auch die Tä­tigkeiten auf den Baustellen müssen sauber geplant werden, denn sonst kön­nen gewisse Arbeiten im Winter nicht durchgeführt werden.

Schlittelfans aufgepasst
Und zum Schluss gibt es grossartige Neuigkeiten für alle Schlittenfahrerin­nen und Schlittenfahrer: Beim Pulver­turm ist das Schlitteln im Winter im­mer möglich. «Das Schlitteln war dem Grundeigentümer immer sehr wichtig. Daher wurde auch in der Etappenpla­nung darauf Rücksicht genommen», sagt Reto Zweili. Die Devise ist klar: Bei Schnee, Bob oder Schlitten in die Hand nehmen und auf zum Pulverturm!

Präzisionsarbeit auf den Baustellen
Präzisionsarbeit ist gefragt auf den Baustellen. (Bild: Agi Flury)