Die Mürgstrasse soll umfassend saniert werden
Von Mauro Truttmann
Die Mürgstrasse verbindet den Rathausplatz mit dem ehemaligen Kapuzinerkloster und dem Kollegium St. Fidelis. Sowohl die Strassenoberfläche als auch verschiedene Werkleitungen sind sanierungsbedürftig. Insbesondere die über 100-jährigen Trinkwasserleitungen müssen altersbedingt ersetzt werden. Die notwendigen Arbeiten sollen deshalb in einem integralen Infrastrukturprojekt zusammengefasst werden.
Begegnungszone
Neben den notwendigen Sanierungsarbeiten sieht das Projekt eine Neugestaltung des Strassenraums vor. Die Mürgstrasse ist bereits heute eine Begegnungszone mit Tempolimit 20. Geplant ist, das bestehende Trottoir aufzuheben und den Strassenraum niveaugleich auszugestalten. Punktuelle Pflästerungen heben künftig unter anderem Gebäude- und Treppenzugänge hervor. Im Bereich des Theaters ist eine Pflästerung über die gesamte Strassenbreite geplant. Beim Alten Zeughaus sollen die Parkplätze aufgehoben werden, da diese nicht mehr den heutigen Normen entsprechen.
Gleichzeitig beinhaltet das Projekt den Ersatz der über 100-jährigen Trinkwasserleitungen und die Umstellung der Entwässerung vom Misch- auf das Trennsystem. Für das Regenabwasser ist eine separate Leitung geplant. Auf dem Rathausplatz soll zudem ein unterirdisches Retentionsbecken entstehen. Auch die öffentliche Beleuchtung wird im Rahmen des Projekts erneuert und um zwei zusätzliche Leuchten ergänzt.
Bauarbeiten ab März 2027
Stimmt die Gemeindeversammlung den Objektkrediten zu, sollen die Bauarbeiten im März 2027 beginnen und bis Ende September 2027 dauern. Die Ausführung soll mit den beteiligten Werken sowie dem geplanten Bau der Dreifachturnhalle beim Kollegium St. Fidelis koordiniert werden. Der definitive Deckbelag der Mürgstrasse wird deshalb erst nach Abschluss der wesentlichen Bauarbeiten der Dreifachturnhalle im Jahr 2030 eingebracht.
Der Anteil der Gemeinde Stans am Gesamtprojekt beträgt 2,7 Millionen Franken. Der Gemeinderat beantragt dafür Objektkredite für die Instandsetzung der Verkehrsflächen, die Strassenbeleuchtung, die Einführung des Trennsystems und den Ersatz der Trinkwasserleitung. Über die Kredite entscheiden die Stimmberechtigten an der Gemeindeversammlung am 25. November.