Keine Lastwagen durchs Dorf, weniger Provisorien
Von Mauro Truttmann
Mitte Juli konnte die Erschliessungsstrasse fertiggestellt werden. Ursprünglich war geplant, dass diese asphaltiert wird. Nun wurde jedoch Walzbeton benutzt, auch aus ökologischen Gründen, denn dieser lässt sich beim Rückbau einfacher recyceln. Mit dem Walzbeton entsteht kaum Staub, wenn die Lastwagen über die Erschliessungsstrasse zur Baustelle fahren. Die Lastwagen haben zudem klare Anweisungen, wie sie zum Oberstufenzentrum Pestalozzi zufahren müssen.
Sämtliche Fahrzeuge werden über die Kreuzstrasse in Richtung Kaserne fahren und via Wil- und Engelbergstrasse zur Baustelle gelangen. «Damit dosieren wir die Belastung und haben ein lastwagenfreies Dorf», sagt Hubert Rüttimann, immobilienverantwortlicher Gemeinderat. Was jetzt nach den Sommerferien gestartet hat, ist der Werkunterricht im Pestalozzi-Saal. Während zweier Jahre wird nun dort gebohrt, geschliffen und geschweisst.
Eins statt zwei
Eine gute Nachricht gibt es beim Provisorium. Ursprünglich waren zwei davon geplant, eines hinter der Turnhalle und eines parallel zur Buochserstrasse. Dank optimierter Planung konnte die Anzahl nun auf ein Provisorium reduziert werden – nämlich auf jenes hinter der Turnhalle. Die Wärmepumpe wird Richtung Installationsplatz ausgerichtet, so halten sich die Lärmemissionen in Grenzen. Zudem werden viele Container wiederverwendet und müssen nicht neu hergestellt werden.
Bis Mitte September sollte das Provisorium fertig errichtet sein. Anschliessend wird mit der Innenausstattung begonnen – wie Wandtafeln und Pulte. Der Unterricht in dem beeindruckenden Bau startet nach den Herbstferien.
Didaktisches Zentrum
Ebenfalls Mitte September wird das Didaktische Zentrum DZ umziehen, es ist dann temporär im Spritzenhaus untergebracht. Der Umzug findet vom 11. bis 17. September statt. Während dieser Zeit bleibt das DZ geschlossen.
Wiederverwertung
Die Gemeinde versucht, Dinge, die nicht mehr gebraucht werden, zu verkaufen. Damit sollen Kosten und CO2 gespart werden, weil sie wiederverwendet statt entsorgt werden. Dazu gehören sämtliche Fenster, Holz von der Passerelle und die alten Handball-Tore.