Gemeinderechnung schliesst aufgrund höherer Steuererträge positiv ab
Die Jahresrechnung 2025 der Gemeinde Stans weist einen operativen Gewinn von 2,4 Mio. Franken aus. Dieses operative Ergebnis stellt gegenüber dem Budget eine Verbesserung von rund 3,7 Mio. Franken dar. «Das ist ein erfreuliches Jahresergebnis. Der budgetierte Aufwand konnte eingehalten werden und wir haben erneut von einer guten Steuerlage profitiert», hält Gemeindevizepräsidentin und Finanzverantwortliche Christina Amstutz fest. Dieses Ergebnis ist insbesondere auf höhere Steuererträge zurückzuführen. Im Jahr 2025 profitierte die Gemeinde Stans bei natürlichen Personen von 2,3 Mio. Franken mehr Steuereinnahmen als geplant, diejenigen bei den juristischen Personen liegen bei 0,2 Mio. Franken über dem Budget. Darüber hinaus sind die Grundstückgewinnsteuern um 0,1 Mio. Franken höher als geplant.
Die Investitionen belaufen sich auf netto 7,2 Mio. Franken, budgetiert waren Nettoinvestitionen von 16,9 Mio. Franken. Die Investitionsausgaben liegen um 5,2 Mio. Franken unter Budget, was auf Verzögerungen bei der Umsetzung oder Fertigstellung einzelner Projekte zurückzuführen ist. Darüber hinaus liegen die Investitionseinnahmen um 4,5 Mio. Franken über Budget, da die Anschlussgebühren der Wasserversorgung und Siedlungsentwässerung neu in der Investitionsrechnung als Investitionsbeiträge erfasst werden. In der Bilanz nimmt das Finanzvermögen um 3,9 Mio. Franken ab und beträgt neu rund 22,8 Mio. Franken. Das Verwaltungsvermögen beträgt nach der Zunahme von 12,3 Mio. Franken neu 81,1 Mio. Franken. Das Fremdkapital nimmt um 4,1 Mio. Franken zu und beträgt neu 59,2 Mio. Franken.
Die Jahresrechnung wurde von der Finanzkommission in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO AG geprüft und ist zur Genehmigung durch die Stimmberechtigten an der Frühlingsgemeindeversammlung vom 27. Mai 2026 traktandiert.
Hoher Investitionsbedarf in den kommenden Jahren
Die Verschuldungssituation bleibt dank des guten Rechnungsabschlusses stabil. Zudem sollen zukünftige Investitionsprojekte von diesem Ertragsüberschuss profitieren. «In Zukunft stehen weiterhin grosse Investitionen an. Der Ertragsüberschuss hilft unter anderem das Grossprojekt Pestalozzi zu finanzieren», sagt Christina Amstutz. Deswegen beantragt der Gemeinderat der Frühlings-Gemeindeversammlung vom 27. Mai 2026, den Ertragsüberschuss von 2,4 Mio. Franken wie bereits im Vorjahr für die Sanierung des Schulhauses Pestalozzi zu verwenden.
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| 20260505. Medienmitteilung. Jahresrechnung 2025 (PDF, 19 kB) | Download | 0 | 20260505. Medienmitteilung. Jahresrechnung 2025 |