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15 Jahre Energiestadt – erfolgreiche Heizverbunde


Mit konkreten Beispielen regt die Kommission Energiestadt die Bevölkerung an, Energie zu sparen. Vor allem beim Heizen, das rund einen Drittel des Energieverbrauches ausmacht. In Stanser Heizverbunden wird heute schon der Energieverbrauch reduziert.



Die Kommission Energiestadt verfolgt mit ihrer Arbeit drei Ziele: zunächst einmal die Reduktion des CO2-Ausstosses (gemäss CO2-Gesetz von 2011), dann die Einsparung von Energie (gemäss kantonalem Energiegesetz von 2009) und schliesslich die Stärkung der lokalen Wirtschaft. Die Kommission erreicht ihre Ziele, indem sie die Bevölkerung informiert, zu Verhaltensänderungen anregt und konkrete Projekte anstösst.

Fokus auf Heizenergie
Der Durchschnittsbürger braucht heute ca. 6000 Watt Energie. Das Ziel des Bundesrates ist ein Energieverbrauch von 2000 Watt bis zum Jahr 2050. Heute fallen rund 2500 Watt bei der Heizwärme an. Darum ist das Heizen seit Jahren das wichtigste Handlungsfeld der Energiestadt Stans. Ein grosser Erfolg war die Realisierung des Heizverbundes untere Kniri. Dieser produziert seine Wärme aus Holzschnitzeln, die von der Genossenkorporation Stans aus heimischen Wäldern geliefert werden. Damit wird massiv CO2 eingespart und erst noch die lokale Wirtschaft gestärkt.
Da die Nidwaldner Wälder jedoch nicht genügend Holzschnitzel produzieren, um alle Ölheizungen zu ersetzen, braucht es ein planvolles Vorgehen. Die Energieplanung hat gezeigt, dass mit Grundwasserwärmepumpen noch ein grosses Potential vorhanden ist, das man auch mit Heizverbunden nutzen kann. Eine von der Kommission Energiestadt Stans angestossene Studie hat im Jahr 2015 gezeigt, dass durch Optimierung der bestehenden Holzheizverbunde (Kniri, Kollegi und Tellenmatt) zusätzliche Verbraucher angeschlossen werden können.


Warum das Label «Energiestadt»?
Der Verein Energiestadt überprüft alle vier Jahre die Arbeit der Kommission und die Umsetzung der Arbeiten in Stans. Diese Überprüfung macht für den Bürger nachvollziehbar, dass die eingesetzten Mittel auch Wirkung erzielen. Und das tun sie wahrlich: Die Gemeinde Stans erreichte im aktuellen «Re-Audit» 78 % der maximalen Punktzahl. Stans wird sich entsprechend für das Label Energiestadt Gold bewerben, damit auch nach aussen sichtbar wird, dass Stans in den letzten fünfzehn Jahren grosse Fortschritte gemacht hat.
Nur ein Beispiel: Stans hat mit über 35 % bereits heute mehr als doppelt so viele Heizungen, die mit erneuerbaren Energien betrieben werden, als der Durchschnitt der Schweiz.


Das bringt’s!
Die Umstellung auf erneuerbare Energieträger bringt allen mehr Unabhängigkeit, damit bei der nächsten Energie-Krise dank einheimischer Produktion weniger Engpässe auftreten. Sie bringt auch mehr Wertschöpfung für das lokale Gewerbe und setzt ein Zeichen für die Kinder: Die werden sich daran erinnern, dass die jetzige Generation weitsichtige Entscheide getroffen hat.


Bericht Re-Audit 2015, Faktenblatt Energiestadt Stans

STANS! Nr.1, 2016
 
Bericht_im_Stans_1_2016.pdf (74.1 kB)


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