http://www.stans.ch/de/portrait/energiestadtstans/
27.05.2017 14:01:13


Energiestadt:



Das Faktenblatt zur Energiestadt Stans finden Sie hier.

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Fachmesse Haus + Energie vom 15./16. Februar 2013

10 innovative Aussteller präsentieren sich unter dem Motto "Eysi Energii" zum Thema Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und energieffizient bauen und sanieren. Weitere Informationen und den entsprechenden Flyer finden Sie hier oder auf der Webseite
www.energie-nw.ch.

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Ab 1. Januar 2013 für Fr. 40.00 einen Tag reisen

Bezugsberechtigt für die Tageskarten sind Einwohner/innen der Gemeinden Stans, Oberdorf, Büren (inkl. Niederrickenbach) und Ennetmoos. Die Tageskarten können während den ordentichen Bürozeiten bei der Gemeinde Stans, Stansstaderstrasse 18, Postfach 442, 6371 Stans, Tel. 041 619 01 00, abgeholt und bestellt werden. Die Reservation kann frühestens zwei Monate im Voraus getätigt werden.

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Energiestadt: Strassenbeleuchtung

Mit LED-Leuchten geht Stans ein Licht auf


Mit neuen Straßenlampen der LED-Lichttechnik können Gemeinden jede Menge Energie und damit auch viel Geld sparen. Stans hat nun den Pionierversuch an der Langmattringstrasse gestartet und das Licht aus den Leuchtdioden dort installiert.

Das Zeitalter der Leucht-Dinosauriere neigt sich nun auch in Stans seinem Ende zu. Die alten Pilzleuchten an der Langmattringstrasse wurden im Herbst 2010 durch LED-Leuchten ersetzt. Bewährt sich die Premiere der neuen Leuchten, könnte langfristig Strassenzug um Strassenzug in Stans   mit der energiesparenden LED-Technologie ersetzt werden.

40 Prozent weniger Strom

Wie aber funktioniert die Lichttechnik der Zukunft? Gegenüber den alten Lampen weisen Leuchten mit   LED (Leuchtdiode) grosse wirtschaftliche und ökologische Vorteile auf. Sie brauchen rund 40 Prozent weniger Strom und strahlen kaum Wärme oder UV-Strahlen ab. Im Gegensatz zu älteren Lampentypen enthalten LED-Leuchten kein umweltschädliches Quecksilber und ihre Lebensdauer verdoppelt sich gegenüber herkömmlichen Strassenlampen. Im Weiteren lassen sich die LED-Leuchten stufenlos dimmen. In der Nacht wird die Beleuchtung automatisch runtergeschaltet.

Wenig Lichtverschmutzung

Die geringere Lichtverschmutzung aufgrund des kaum vorhandenen Streulichts, aber vor allem das Energieeinsparen waren für die Gemeinde Stans überzeugende Argumente. Die effektive Energieeinsparung wird durch Messen einer alten Leuchte und einer neuen Leuchte genau überprüft.

Keine UV-Strahlen, keine Insekten

LED ist zwar eher ein kaltes Licht. Dieser Nachteil wird aber durch seine korrekte Farbwiedergabe mehr als aufgewogen – ein Pluspunkt gerade für die sicherheitsrelevante Strassenbeleuchtung. Im Sommer kommt noch ein weiterer Vorteil hinzu: Wegen der fehlenden UV-Strahlung der LED-Beleuchtung zieht sie fast keine Insekten mehr an.


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Heizverbund Stans

Leitungsbauten beeinträchtigen den Verkehr


Nach der Weihnachtspause sind die Bauarbeiten am Heizverbund untere Kniri in Stans wieder aufgenommen worden. Am zentralen Betriebsgebäude beim Frauenkloster St. Klara wird mit Hochdruck gearbeitet. Bereits im März werden die beiden Holzschnitzel-Öfen angeliefert. In diesen Tagen folgt jetzt auch die Arbeitsaufnahme beim Leitungsnetz. Die erste Etappe betrifft die Leitungen Richtung Alters- und Pflegeheim sowie jene im Steimättli. Der Grossteil der etwas über zwei Kilometer langen Leitungen können ausserhalb des Strassenraumes verlegt werden, doch sind Querungen und gelegentliche Längsführungen unvermeidlich. Stark behindernd wird die Querung der Knirigasse auf der Höhe des Organistenhauses sein, da hier keine Umfahrung möglich ist. Die Querung der Marktgasse und die mehrmalige Querung der Nägeligasse fallen deswegen weniger ins Gewicht, weil die Zufahrten zu den Liegenschaften stets vom Dorfplatz her gesichert bleiben. Schliesslich wird auch die Stansstaderstrasse auf der Höhe der Helvetia-Versicherung (Nr. 28) in einem späteren Zeitpunkt gequert.

Grössere Längsarbeiten fallen am St. Klara-Rain, an der Spielgasse und am Rosenweg an. Hier werden die Arbeiten mit Sanierungsarbeiten am Netz der Wasserversorgung kombiniert. Im Dorf nötig sind auch diverse Depots für die Leitungsrohre, welche grundsätzlich in starren, zwölf Meter langen Stangen angeliefert werden. Um nach Bedarf die situationsgerechten Abwinkelungen herstellen zu können, wird im Steimättli ein Werkzelt errichtet. „Wir sind mit unseren Arbeiten in einem sehr engen Zeitfenster“, sagt Bauleiter Josef Mahnig, „denn bis zur Eröffnung der Stanserhorn-Saison müssen wir den Platz wieder geräumt haben.“ Mal abgesehen vom unberechenbaren Wetter ist Mahnig zuversichtlich, die Arbeiten im Rahmen des Erträglichen organisieren zu können. „Wir tun alles, um die Einschränkungen auf dem notwendigen Minimum zu halten“, sagt er – und hofft auf das Verständnis der Anwohner und der Verkehrsteilnehmenden.


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Baubeginn für den für den Heizverbund untere Kniri

Von der ersten Idee bis zum Start der Realisierung des Heizverbundes sind zweieinhalb Jahre vergangen. Das von der öffentlichen Hand und Privaten getragene Werk versorgt ab der Zentrale Chilemattli künftig rund 80 Gebäude mit Wärme für die Heizung und das Brauchwarmwasser.

Bereits im September sind die Bagger oberhalb des Klosters St. Klara aufgefahren. Die eindrückliche Baugrube zeigt das Bauvolumen des Schnitzelsilos und des mehrheitlich unter Boden zu errichtenden Betriebsgebäudes.

Am 4. November fand im Kreis der Anschliessenden und in Anwesenheit von Landammann Gerhard Odermatt, Gemeindepräsidentin Beatrice Richard-Ruf und Schulpräsident Peter Odermatt die Grundsteinlegung statt. Das Spezielle daran: Ins Plastikrohr, welches in die Grundplatte eingegossen wird, sind unter anderem Aufsätze von Stanser SchülerInnen eingelegt, in welchen sie schildern, wie hier die Welt in 100 Jahren aussehen könnte. Vielleicht wird so in einer fernen Zukunft ein interessanter Vergleich zwischen Vorstellung und Wirklichkeit möglich.

Moderne Rauchgaswaschanlage

Über den Winter werden die Baumeisterarbeiten für das Betriebsgebäude ausgeführt und eine erste Tranche von Fernleitungen verlegt. Im März sollen die beiden Holzschnitzelöfen angeliefert und montiert werden. Der Verwaltungsrat der Heizverbund AG hat überdies entschieden, anstelle eines Elektrofilters eine Rauchgaswaschanlage montieren zu lassen. Die Mehrinvestition kompensiert sich über die Wärmerückgewinnung, die bis 20 Prozent erreichen kann. Damit reduziert sich der jährliche Schnitzelbedarf um geschätzte 1'300 Kubikmeter und die Zufuhren um 50 Fahrten. Mit einer zusätzlichen Entschwadungsanlage soll auch die Bildung einer Wasserdampffahne möglichst verhindert werden.

«Hund» im Untergrund

Die Erstellung eines Heizverbundes in überbautem Gebiet ist für die Ingenieure eine grosse Herausforderung. Oft ist der «einfachste Weg» für die Verbundleitungen verstellt, denn mit der Kanalisation, der Wasserversorgung, Strom-, Swisscom- und TV-Leitungen sowie mit privaten Sickerungsanlagen befinden sich bereits sechs «Konkurrenten» im Boden. So sind Lösungen für Dutzende von Situationen zu finden, bis sich das Ganze zu einem betriebsfähigen System fügt. Im Herbst des nächsten Jahres wird der Heizbetrieb aufgenommen.

6. November 2010 / Peter Steiner

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Energiestadtkommission auf „Tagfahrt“

Bereits zum zweiten Mal begab sich die Energiestadtkommission dieses Jahr auf eine Erkundungsfahrt ausserhalb des Kantons. Der Besuch galt diesmal der Kompostier - und Biostromanlage «Allmig» in Blickensdorf bei Baar und dem Heizenergiewerk der Agro-Energie in Seewen bei Schwyz. Der Betrieb „Allmig“ verwertet bis zu 25‘000 Tonnen Grüngut aus den umliegenden Gemeinden. Daraus werden nicht nur verschiedene qualitativ ausgezeichnete Erdsubstrate und Kompost für Garten, Balkon und die Landwirtschaft gewonnen, sondern pro Jahr auch rund 3,5 Millionen Kilowattstunden Biostrom: Strom für 1‘000 Haushalte! Die gegenwärtig modernste Vergär- und Biostromtechnologie der Schweiz verwertet über 90 Prozent der Grünabfälle des Kantons Zug und leistet dadurch einen ökologisch wertvollen Dienst für die Region.

Die zweite Station bildete das Fernheizwerk der Agro-Energie AG Schwyz in Seewen. Hier wird ebenfalls aus Biogas Strom gewonnen und die Abwärme in ein Versorgungsnetz gespiesen, das sich rasant über den Schwyzer Talboden ausbreitet. Ergänzt wird die Biogasanlage   durch eine Holzschnitzelfeuerung. Das CO2-neutrale Holz kommt aus den umliegenden Wäldern und aus Abbrüchen. Besonders interessiert zeigte sich die Energiestadtkommission an der Rauchgaswaschanlage. Sie erlaubt eine Wärmerückgewinnung von bis zu 20 Prozent.

Bereits im Frühling war die Kommission zusammen mit der Technischen Kommission unterwegs in Uri. Die in Altdorf in Augenschein genommene LED-Strassenbeleuchtung hat so überzeugt, dass sie nun bei Ersatz- und Neunanlagen auch in Stans installiert werden wird.

12. Oktober 2010 / Peter Steiner

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Vortrag Dr. Daniele Ganser "Warum wir das Erdöl verlassen müssen!"

Donnerstag, 23. September 2010, 19.45 Uhr, Saal Hotel Engel Stans

Dr. phil. Daniele Ganser , Schweizer Historiker, spezialisiert auf Zeitgeschichte seit 1945 und Internationale Politik, Friedensforscher, Dozent Universität Basel.
Er forscht u.a. zum Peak Oil, dem globalen Kampf ums Erdöl. 1945 brauchte die Welt jeden Tag 6 Millionen Fass Erdöl, heute sind es bereits 85 Millionen Fass täglich, der Erdöldurst scheint unersättlich. Doch in vielen Ländern bricht die Produktion ein, das globale Fördermaximum sei zwischen 2010 und 2020 zu erwarten, sagt Daniele Ganser und wirft in einem lockeren, witzigen Vortrag ohne fachliches Kauderwelsch einen kritischen Blick auf den globalen Kampf ums Erdöl.

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Gemeinde Heizverbund in Detail-Planung

Im Herbst 2011 soll angefeuert werden

Wesentliche Meilensteine sind im Mai für die Realisierung des Heizverbundes untere Kniri gesetzt worden: Alle Aktionäre haben den Aktionärsdarlehen im Gesamtbetrag von 2 Mio. Franken zugestimmt. Damit verfügt die AG über genügend Kapital, um die Detailprojektierung an die Hand zu nehmen.

Das Ziel für die Inbetriebnahme des Heizverbundes auf den Herbst 2011 ist gesetzt. Das beauftragte Ingenieurbüro Marco Trüssel AG wird nun eine geeignete Projektorganisation auf die Beine stellen; mit Josef Mahnig ist der örtliche Projektleiter – mit Sitz des Büros mitten im Perimeter - bereits bestimmt.

„Knubelobjekt“ Leitungen

Eine grosse Herausforderung wird nun das Festlegen des Leitungsnetzes darstellen. Gesucht ist die optimale Führung der Rohre sowohl aus Sicht des Heizverbundes wie auch Sicht der einzelnen Grundeigentümer. Mit jedem Meter sind – sind je nach Beschaffenheit des Bodens - Kosten von 300 bis 1'000 Franken verbunden. Angestrebt werden deshalb möglichst kurze Wege und das – soweit möglich – durch „weichen“ Untergrund. Die Knubel-Aufgabe wird Lukas Wagner vom Ingenieurbüro Fuchs & Tobler lösen müssen.

Klosterstall wird abgebrochen

Definitiv „vom Tisch“   ist die Frage nach dem Standort der Zentrale. Eine unabhängige Expertise hat die Wahl des Standortes Chilemattli (oberhalb des Frauenklosters) bestätigt. Der Experte attestiert, dass das „Immissionsrisiko betreffend Lärm und Schadstoffe als gering eingestuft“ werden kann. Die Zentrale wird in zeitgenössischer Formensprache an die Stelle des Klosterstalles zu stehen kommen - eine wohl etwas gewöhnungsbedürftige Änderung. Mit dem mehrheitlichen Versenken des Baukörpers in den Boden wird allerdings eine störende Dominanz verhindert.

14. Juni 2010 / Peter Steiner

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LED-Strassenbeleuchtung .

Im Langmattring wird die bestehende Beleuchtung durch eine moderne LED-Strassenbeleuchtung ersetzt, die gutes Licht bei deutlich geringerem Energieverbrauch bietet.   Die gewählte Beleuchtung wird bereits mit Erfolg in mehreren Gemeinden der Schweiz eingesetzt. Die Montage erfolgt   im Herbst 2010.

10. Juni 2010 / Peter Steiner

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Tag der Sonne am 8. Mai 2010

Energiestadt Stans lädt am Samstag, 8. Mai 2010, zum «Tag der Sonne» auf den Dorfplatz ein. Von 8.30 bis 12 Uhr berät Achermann AG, Sanitär Heizung Solar, Oberdorf, in Sachen solare Warmwasser-Erwärmung und Photovoltaik. Über Unterstützungsbeiträge aus dem kantonalen Energieförder- und Gebäudeprogramm informiert Andreas Kayser, Leiter der Energiefachstelle Nidwalden. Am Stand der Kommission Energiestadt werden Energiesparschalter für Computer oder TV zum Aktionspreis angeboten, um den Standby-Stromverbrauch auf ein Minimum abzusenken. Informiert wird auch über Regiomix, das ökologische Stromangebot in Nidwalden. Und dazu gibt es einen sonnigen Apéro. Die Organisation obliegt der Kommission Energiestadt Stans in Zusammenarbeit mit «natur & umwelt ob- nidwalden». 1. Mai 2010/Michael Wanner

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Antrag an die Gemeindeversammlung:

«Aktionärsdarlehen» für den Heizverbund


Die Vorbereitungsarbeiten für den Heizverbund untere Kniri konnten bisher mit relativ wenig Aufwand getätigt werden. Die Detail-Projektierung und der Bau der Anlage benötigen jetzt aber ein stärkeres finanzielles Fundament. Die Aktionäre haben sich verpflichtet, hierfür Darlehen im Betrage von zwei Millionen Franken zur Verfügung zu stellen. Da die Darlehen quasi an Stelle von Aktienkapital treten, sind sie nicht einseitig kündbar und gegenüber andern Darlehen im Range nachgehend. Die öffentlichen Partner des Heizverbundes müssen sich die Gewährung der sog. «Aktionärsdarlehen» deshalb vom Souverän bewilligen lassen. Die Versammlung der Kirchgemeinde entscheidet am 7. Mai, die Politische Gemeinde und die Schulgemeinde sowie der Landrat beschliessen am 26. Mai 2010.

Die Darlehen werden vom Heizverbund verzinst und belasten die ordentlichen Rechnungen deshalb nicht.

24. April 2010/Peter Steiner

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Kanton gibt Zustupf an Öko-Sanierungen

Das Förderprogramm Energie 2010 des Bundes macht es auch im Kanton Nidwalden möglich: Mehr Mittel sollen für noch mehr HausbesitzerInnen einen Anreiz bieten, ihr Gebäude zu sanieren. Energiestadt Stans lädt deshalb am 26. und 27. März zum Energie-Apéro ein.

Dank den Zuschüssen aus der CO2-Abgabe erhöht der Regierungsrat Nidwalden die Finanzmittel für das Förderprogramm Energie 2010 gegenüber dem Vorjahr um rund 500'000 Franken auf 1,1 Millionen Franken. Damit werden Gebäudeerneuerungen in den Bereichen Haustechnik und Gebäudehülle finanziell unterstützt. Das Programm umfasst die Förderung von thermischen Solaranlagen, Holzheizungen, den Anschluss an Fernwärmenetze, den Ersatz von Elektroheizungen, Neubauten im Minergie-P Standard und die energetische Sanierung der Gebäudehülle.

Den Flyer zum Energieapéro "Haus & Energie" vom 26./27. März 2010 finden Sie hier.

Gebäudehülle sanieren jetzt

Über 40 Prozent des Energieverbrauchs und der CO2-Emissionen in der Schweiz fallen im Gebäudebereich an. Wer seine Liegenschaft intelligent saniert, kann den Wärmebedarf, die Energiekosten und den CO2-Ausstoss um bis zur Hälfte reduzieren. Langfristig zahlt sich die Investition in Energieeffizienz auch ökonomisch aus. Denn HausbesitzerInnen profitieren nicht nur von Fördergeldern, sondern langfristig auch von deutlich tieferen Heizkosten. Gleichzeitig erhöhen sie den Marktwert ihrer Liegenschaft und leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Über das Gebäudeprogramm des Bundes wird auch die Sanierung von Einzelbauteilen wie, zum Beispiel der Ersatz veralteter Fenster oder Wärmedämmung von Wänden, Dach und Böden gefördert. Details dazu gibts auf www.dasgebaeudeprogramm.ch .

Energieberatung rückvergütet

Die Energieberatung für Gebäudeerneuerungen ist der erste Schritt zur Sanierung. Dort wird der energetischen Zustand des Hauses analysiert und beurteilt, welche Sanierungsmassnahmen den grössten Nutzen bringen. Die Beratung durch neutrale, vom Kanton akkreditierte Berater kostet 550 Franken (plus MWSt). 400 Franken werden dem Beratungsempfänger vom Kanton rückvergütet.

Anträge für Förderbeiträge 2010

Bei allen Massnahmen gilt: Das Gesuch muss vor Baubeginn eingereicht werden. Gesuchsformulare mit den detaillierten Förderbedingungen können bei der Energiefachstelle Nidwalden, Andreas Kayser, Tel. 041 618 40 54 oder efs@nw.ch bezogen oder unter www.nw.ch (Suche: Förderprogramm Energie) heruntergeladen werden.

3. März 2010/Michael Wanner

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Heizverbund

Alternative wird geprüft
Aus dem Kreis des Aktionariats ist die These aufgestellt worden, die Wärme für den Heizverbund untere Kniri wäre wesentlich günstiger vom Heizwerk Rieden zu bekommen als von der Zentrale Chilemattli. Der Verwaltungsrat hat nun entschieden, die Behauptung von einem externen Fachmann überprüfen zu lassen. Damit verzögert sich der Baubeginn für die Anlage und mit einer Wärmelieferung ist deshalb erst ab dem Herbst 2011 zu rechnen. Unterdessen laufen aber die Planungsarbeiten für das Netz. Mit dem Anmeldungsstand per 9. Februar sind rund 2,7 Megawatt Heizleistung gebucht. Der Stand der jährlichen CO 2 -Kompensation steht bereits bei 1068 Tonnen.

10. Februar 2010/Peter Steiner

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Gebäudethermografie wird weiter unterstützt

Die Gebäude-Thermografie ist eine Technik, um mittels Fotografie die Wärmeverluste eines Gebäudes sichtbar zu machen. Sie gibt der Eigentümerschaft gute Hinweise, welche Sanierungsmassnahmen am Gebäude vordringlich sind und die beste wärmetechnische Wirkung erzielen können. Weil die Gebäudethermografie meist Sanierungsmassnahmen auslöst, unterstützt die Kommission Energiestadt Stans die Kosten der Untersuchung, die je nach dem Umfang der nachfolgenden Beratung auf 500 bis 1'500 Franken kostet, auch diesen kommenden Winter mit einem Zuschuss von 100 Franken. Um den Beitrag auszulösen, muss der Gemeinde bis Ende März 2010 lediglich die Kopie der Rechnung vorgelegt werden. Bei allfälligen Fragen ist der Sekretär der Kommission, Markus von Holzen, Ansprechperson (Tel. direkt: 041 618 80 21; E-Mail: markus.vonholzen@stans.nw.ch). Die umfassende Energieberatung unterstützt im Übrigen der Kanton Nidwalden im Einzelfall mit einem weiteren Beitrag von 400 Franken. Auskunft dazu erteilt die kantonale Energiefachstelle (Tel. direkt: 041 618 40 54; E-Mail: Andreas.Kayser@nw.ch).

11. November 2009/Peter Steiner
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Heizverbund Kniri:

Planung geht weiter
Die grossen fünf möglichen Wärmebezüger im Perimeter des Heizverbundes untere Kniri („G 5“), wollen, dass die Planung der Anlage zügig fortgesetzt wird. Sie haben zusammen die notwendigen Mittel von 130'000 Franken bereit gestellt. Auch die Frage der Trägerschaft klärt sich: Sie soll der Form der Aktiengesellschaft aufweisen.

2. März 2009/Peter Steiner

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„bike to work“ :

Auf zur Titelverteidigung!
Mit dem Velo oder zu Fuss zur Arbeit: Pro Velo Schweiz lanciert die Aktion erneut als nationalen Wettbewerb mit attraktiven Preisen. Das Ziel ist, dass die Teilnehmenden während des Monats Juni an mindestens 50 % der persönlichen Arbeitstage das Velo für den Arbeitsweg benützen. Innerhalb von Betrieben sollen sich 4er-Teams bilden, die sich gegenseitig motivieren; in kleineren Betrieben sind auch 2er- oder 3er-Teams möglich. Als Beitrag an die Organisation bezahlt ein Betrieb 100 (2 – 25 Mitarbeitende) bzw. 200 Franken (25 – 200 Mitarbeitende). Anmeldeschluss ist der 15. März 2009 info@biketowork.ch oder Tel. Nr. 031 318 54 11; Infos: http://www.biketowork.ch

Für die Gemeinde Stans ist die Herausforderung besonders: Letztes Jahr sorgten 56 Beschäftigte der Schulgemeinde und der Politischen Gemeinde mit total   5805 km für, bezogen auf die EinwohnerInnenzahl, das schweizweit beste Ergebnis. Gelingt die Titelverteidigung?

 2. März 2009/Peter Steiner 
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Solaranlage Ächerli

Fläche verdreifacht und die Produktion gesteigert
Im Stanser „Ächerli“ existiert ein reales Experiment: Mit Hilfe von Solarzellen wird seit zwei Jahren Strom gewonnen. Und weil der Bund die Anlage neu unterstützt, ist die Kollektorenfläche jüngst von 54 m2 auf 162 m2 vergrössert worden. Getragen wird das Projekt von der „Genossenschaft für erneuerbare Energien Nidwalden“, das Startkapital für die erste Bauetappe stammte aus der Kasse des MNA: Die Organisation, welche Nidwaldens Kampf gegen ein Endlager im Wellenberg angeführt hat, wollte demonstrieren, dass Strom auch anders als nur in zentralen Grossanlagen produziert werden kann: auf sonnenexponierten Dächern hier im Tal oder oben auf dem Berg.

Ertrag vom Wetter bestimmt
„Ein Standort über der Nebelgrenze wäre sicher vorteilhaft“, sagt Genossenschaftspräsident Fabian Hodel, „aber für eine Tallage ist das Ächerli optimal.“ Sie habe man bewusst gesucht, um die Anlage leicht einsehbar zu halten. Jetzt liegen die Ergebnisse der ersten zwei Betriebsjahre vor, und sie lesen sich wie ein Wetterbericht: Der vom ersten bis zum letzten Tag sonnige April 2007 brachte das absolute Spitzenergebnis beider Jahre, an den im Vergleich zum Vorjahr „traurigen“ September 2008 hingegen erinnert man sich weniger gern…

Einspeisevergütung ermöglicht Investition
 Auf der Grafik feststellbar ist auch ein Sprung im Dezember: Dreimal so hoch wie im Vorjahr ist der Ertrag 2008 ausgefallen. Die Steigerung ist indes nicht wetter-, sondern anlagebedingt: Als eine von drei Solaranlagen in Nidwalden hat das „Ächerli“ im Oktober vom Bund die „kostendeckende Einspeisevergütung“ zugesichert erhalten. Das hat die Genossenschaft veranlasst, die bewilligte Fläche voll auszuschöpfen. Fabian Hodel dazu: „Die Preisgarantie von 85 Rappen pro Kilowattstunde erlaubt neben den nötigen Abschreibungen auch eine ökonomisch interessante Verzinsung des Kapitals. Unter diesen Umständen war es kein Problem, InvestorInnen für den Ausbau der Anlage zu finden.“

Kann das Beispiel Schule machen? „Ja“, ist Hodel überzeugt. Voraussetzung sei allerdings, dass der Topf für die Einspeisevergütung deutlich vergrössert wird. Denn schon am ersten Anmeldetag war die neue Ressource übernutzt: Geeignete Dächer und investitionswillige Unternehmer hat es genug – wenn die Mittel da sind, werden wir auch in der Schweiz einen Solarboom erleben.“

2. März 2009/Peter Steiner
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Gebäudethermografie: Grosses Interesse der HauseigentümerInnen

Auf den 22. Januar 2009 lud die Kommission Energiestadt Stans zu einer Demonstration der sog. „Gebäude-Thermografie“ ein. Es ist dies eine Technik, mittels Fotografie die Wärmeverluste eines Gebäudes sichtbar zu machen. Die Thermografie gibt der Eigentümerschaft damit Hinweise, welche Sanierungsmassnahmen am Gebäude vordringlich sind und die beste Wirkung erzielen können. Mit konkreten Aufnahmen des Verwaltungsgebäudes der Gemeinde und des Kniri-Schulhauses, je ausgeführt von den einheimischen Firmen Trüssel & Partner (Stans) und CeO-Zwei Gebäudeanalysen (Buochs), bekamen die rund 50 anwesenden Interessierten die Technik und Funktionsweise der Thermografie in der kalten Winternacht eindrucksvoll vorgeführt. Zurück im „Spritzenhaus“ interpretierten die Fachleute unter Zuzug des Architekten Markus Ettlin (Stans) die Aufnahmen und beantworteten die zahlreich aufgetauchten Fragen. Davon die vielleicht wichtigste - die Frage nach den Kosten: Sie belaufen sich je nach Aufwand und dem Umfang der nachfolgenden Beratung auf 500 bis 1'500 Franken.

Die Gebäudethermografie löst in aller Regel Sanierungsmassnahmen aus. Die Kommission Energiestadt Stans hat deshalb beschlossen, Gebäudethermografien mit einem Zuschuss von 100 Franken zu unterstützen. Um den Beitrag auszulösen, muss der Gemeinde lediglich die Kopie der Rechnung vorgelegt werden. Bei allfälligen Fragen ist der Sekretär der Kommission, Markus von Holzen, Ansprechperson (Tel. direkt: 041 618 80 21; E-Mail: markus.vonholzen@stans.nw.ch). Die umfassende Energieberatung unterstützt im Übrigen der Kanton Nidwalden im Einzelfall mit einem weiteren Beitrag von 400 Franken. Auskünfte dazu erteilt die kantonale Energiefachstelle (Tel. direkt: 041 618 40 54; E-Mail: Andreas.Kayser@nw.ch).

Lesen Sie zudem den Bericht über die Veranstaltung in der Neuen Nidwaldner Zeitung vom 26. Janaur 2009 (siehe ganz unten auf dieser Seite).

27. Januar 2009 / Peter Steiner

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 Ein Heizverbund in der unteren Kniri?

Technisch machbar und ökologisch sinnvoll

Am vergangenen 10. Dezember konnte die Projektgemeinschaft Heizverbund untere Kniri die Unterlagen der Machbarkeitsstudie vom beauftragten Ingenieurbüro Marco Trüssel & Partner entgegen nehmen. Die Studie belegt, dass ein Heizverbund im vorgesehenen Perimeter technisch gut machbar, ökonomisch betreibbar und ökologisch sehr sinnvoll wäre.
Damit der Heizverbund nicht bloss eine „schöne Idee“ bleibt, sind jetzt weitere Schritte nötig. Namentlich muss geklärt werden, wer die Ausführung des Werkes an die Hand nimmt. Dazu sind zwei Möglichkeiten offen: Erstens: Es wird eine Unternehmung gesucht, welche die Investition tätigt und die Lieferung von Wärme als Dienstleistung gegen Entgelt organisiert (sog. Contracting); oder zweitens: es wird eine eigene Gesellschaft aus dem Kreis der am Werk interessierten Eigentümerschaften gegründet, welche Bau und Betrieb übernimmt.
Um nicht wertvolle Zeit zu verlieren, beabsichtigen die Verantwortlichen der Projektgemeinschaft, die Machbarkeitsstudie in ein ausführungsreifes Projekt zu überführen. Dieses wird detailliert aufzeigen, welche Leistung die Heizzentrale zu erbringen hat und wie die Liegenschaften im Perimeter angeschlossen werden (Leitungsführung und –dimensionierung).   Das Projekt wird auch die Anschluss- und Betriebskosten näher belegen müssen. Die mit der Erarbeitung des Projektes anfallenden Kosten in der Grössenordnung von 130'000 Franken sind zu finanzieren. Zur Zeit   klärt die Einfache Gesellschaft ab, inwieweit ihre Mitglieder bereit sind, das Ausführungsprojekt vorzufinanzieren. Für die EigentümerInnen im Projektperimeter ist eine Orientierung auf den 28. Januar 2008 (19.00 Uhr, Gastwirtschaft Briggli an der Nägeligasse) angesagt.

Januar 2009 / Peter Steiner

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Auch umweltpolitisch bedeutsam

Bislang ist das Projekt eines Heizverbundes untere Kniri zügig voran gekommen – die „Arglist der Zeit“, vor allem der extrem angestiegene Preis für Heizöl, wirken zweifellos beschleunigend. Weil mit dem Werk aber auch eine sehr erhebliche Verminderung des CO2-Ausstosses – geschätzt sind es gegen 1'600 Tonnen Belastung pro Jahr – erreicht werden könnte, ist es auch umweltpolitisch im höchsten Mass interessant. Obwohl die Gemeinde im Projektperimeter keine eigenen Gebäude hat, bleibt sie deshalb in der Projektphase federführend. Käme das Werk zustande, brächte dies der „Energiestadt Stans“ nämlich wiederum beträchtlich Bonuspunkte.

September 2008 / Xaver Schorno
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 Auftrag für Machbarkeitsstudie

Am 16. Mai 2008 startete die Kommission Energiestadt eine Umfrage unter den rund 50 EigentümerInnen im Perimeter. Fast alle füllten den Fragebogen aus und wirklich alle zeigten sich an einem möglichen Gemeinschaftswerk interessiert. Dies war dann Motivation für die „Grossen“ im Einzugsgebiet, sich als Projektgemeinschaft zu konstituieren und im August 2008 eine Machbarkeitsstudie in Auftrag zu geben.

Für die Kosten der Studie stehen vorerst die Hauptverbraucher im möglichen Versorgungsgebiet gerade, wobei sie mit einem namhaften Unterstützungsbeitrag seitens des Kantons rechnen. Erste Ergebnisse der Abklärungen sollten bis Mitte Oktober vorliegen. Die wichtigsten Fragen dabei sind die technisch machbare und vernünftige Ausdehnung des Verbundes, der mögliche Standort des Heizwerkes, die Wahl des Energieträgers, die zu erwartenden Investitionskosten und dann natürlich die Anschlusskosten für die einzelnen Liegenschaften.


Der „Arglist der Zeit“ die Stirne bieten

Die „Arglist der Zeit“ soll 1291 zur Gründung der Eidgenossenschaft geführt haben. Die „Arglist unserer Zeit“ sind Rohstoffverknappung und Klimaerwärmung. Die Reaktion darauf: Anstelle von individuellem Heizen mit Öl kollektive Wärmegewinnung mit erneuerbarer Energie. In Stans ist grossflächig ein neues Projekt in Prüfung.

Am Anfang stand ein Brief: Die Schwestern der St. Klara-Gemeinschaft bedankten sich beim Gemeinderat für die Unterstützung bei der Restauration. Und, quasi nebenher, berichteten sie von ihrer Sorge mit der Heizungsanlage des Frauenklosters. Spätestens im Jahre 2009 müsse sie ersetzt werden. Gemeinderat Peter Steiner, Präsident der Kommission Energiestadt Stans, wurde hellhörig: Wäre das nicht die Chance im Gebiete der unteren Kniri unter Einbezug des Schulhauses, des Rathausbezirkes und der kirchlichen Gebäude gemeinsam eine umweltfreundliche Heizanlage zu errichten?

Steiners Anfrage beim Kloster stiess auf Goodwill und auch die Erkundigungen bei der Schulgemeinde, der Kirchgemeinde und beim Hochbauamt des Kantons erbrachten spontanes Interesse an der Idee. Als sich schliesslich auch noch das Alters- und Pflegeheim Nidwalden als Grossverbraucher positiv äusserte, war ein möglicher Perimeter für die Versorgung mit Wärme umrissen: Er könnte vom Zeughaus an der Mürgg über das Frauenkloster, die Gebäude am Rathausplatz, die Pfarrkirche, den Pfarrhof und die Kaplanenhäuser über die untere Kniri bis hin zum Ende der Nägeligasse reichen.
 
Bericht_Neue_NZ_090126.pdf (1070.7 kB)