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Klavierduo Paola De Piante Vicin & Adrian Oetiker

15. Nov. 2019
20:00 Uhr
ab 19:30 Uhr: Barbetrieb, 20.00 Uhr: Konzert

Ort:
Chäslager
Alter Postplatz 3
6370 Stans
Preise:
CHF 25.00 / 20.00
Organisator:
Chäslager Stans
Kontakt:
Rene Burrell
E-Mail:
info@pillowsong.com
Anmeldung:
https://www.chaeslager-kulturhaus.ch/eventdetails/klavierduo-paola-de-piante-vicin-adrian-oetiker.html
Website:
http://www.chaeslager.ch


Unter dem Titel "Fantasien,Träume und Märchen" bringt das Klavierduo Paola De Piante Vicin & Adrian Oetiker Meisterwerke der romantischen Literatur für Klavier zu 4-Händen zum klingen. Stücke von Schubert, Mendelssohn, Dvorak, Debussy und Ravel entführen in Hochgefühle und emotionale Abgründe des Seelenlebens, in eng verflochtene Klangwelten tiefster Empfindung.

Es werden Fantasien erzählt: 1908 hatte Ravel für die Kinder einer befreundeten Familie eine Fantasie zum Märchen Dornröschen (La belle au bois dormant) komponiert, aus der eine kleine Sammlung wurde, die fünf Geschichten der Mutter Gans. Dvorak hingegen möchte mit seinen Legenden keine konkrete Geschichten oder Situationen erzählen: „Die Bezeichnung ‚Legenden‘ rechtfertigt ein gewisser erzählender, episch Maß haltender Ton, welcher die ganze Reihe charakteristisch durchzieht, bald zu geheimnisvollem Flüstern gedämpft, bald zu lebhafter Schilderung sich erhebend. Was da erzählt wird, kann freilich niemand sagen, doch fühlt man, dass das Wunderbare, Märchenhafte dabei eine Hauptrolle spielt.“(Eduard Hanslick 1882) Und spätestens wenn Debussy in einem seiner letzten Klavierwerke eine musikalische Inschrift an einem namenlosen Grab anbringt, einen klanglichen Nachruf auf eine schöne Ägypterin schreibt oder einfach nur am Morgen für den Regen dankt, dann klingt das Klavier vollends magisch.

Schuberts Fantasie, in seinem Todesjahr 1828 komponiert, kreist vom ersten Takt an in einem Meer der Hoffnungslosigkeit, und nach jeder der raren Dur-Aufhellungen versinkt es tiefer darin; sie erzählt tatsächlich mit beklemmender Unmittelbarkeit von der Verletzlichkeit und Verletztheit einer Seele. Sie schreit die Einsamkeit und die panische Suche nach menschlicher Nähe geradezu heraus. Das Konzert endet mit den virtuosen, leichtfüssigen Andante e Allegro brillante von Mendelssohn.

www.klavierduo-oetiker.com

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